Die Villenkolonie Friedrichshöhe

südlich der Innenstadt von Detmold

heute der nördliche Teil von Heiligenkirchen

 

 

Verkaufsansichtskarte aus dem Jahr 1912    Quelle: Ansichtskartensammlung Wilfied Mellies
Im Jahr 1900 wurde eine Straßenbahn zwischen dem Detmolder Bahnhof und dem Bauerndorf Heiligenkirchen fertiggestellt. Sie fuhr am Fuße des Büchenberges entlang. Der Braumeister Heinrich Pieper kam auf die Idee, seinen Waldbesitz am Büchenberg in eine Villenkolonie umzuwandeln. Vor 120 Jahren wurde die Villenkolonie Friedrichshöhe von Heinrich Pieper und Holzhändler Carl Urhahn erschlossen und die Parzellen wurden an Interessierte verkauft, die darauf Villen errichteten. Vor hundert Jahren wurde mit der Fertigstellung der ehemaligen Villa "Höhensonne" (Hausnummr 145) die erste Bauphase beendet. Die Villenkolonie war in dem Bauerndorf Heiligenkirchen etwas Besonderes: Die Häuser hatten schon bei Fertigstellung kurz nach der Jahrhundertwende elektrisches Licht, eine Wasserleitung und eine Kanalisation. Heute freuen wir uns, dass wir in dieser historischen Kolonie mit vielen schönen Häusern leben können. Sieben Villen sowie der ehemalige Wasserturm stehen unter Denkmalschutz .

Nachbar Christoph Pompe (Friedrich-Pieper-Str. 1b) und ich haben damit begonnen, uns mit der Entwicklung in den heutigen Straßen Friedrichshöhe, Friedrich-Pieper-Straße und Am Büchenberg zu beschäftigen. Diese Straßen erhielten aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg diese Namen. In den Archiven, die ich teilweise durchgesehen habe, finden sich zwar einzelne Dokumente, es fehlt aber eine historische Dokumentation über die ehemalige Villenkolonie, in der auch interessanten Persönlichkeiten gelebt haben. In den 120 Jahren ist vieles in Vergessenheit geraten. Herr Pompe und ich werden im September dieses Jahres einen Rundgang zunächst durch die Straße Friedrichshöhe anbieten, zu dem wir alle Nachbarn der drei Straßen einladen werden.

 

Es soll daher eine historische Dokumentation erstellt werden:

Die Villenkolonie Friedrichshöhe

- mit ihren Häusern, Bewohnern und Geschichten -

 

Der folgende Plan vom Büchenberg stammt aus dem Jahr 1900 und zeigt die Straßenbahntrasse (rote Linie) und die Grenze der Villenkolonie (schwarze Linie).


 

 

Zeichnung aus dem Jahr 1909    Quelle: Ansichtskartensammlung Wilfried Mellies

Die Lippische Landeszeitung hat am 19.6.2020 meinen Artikel über die Geschichte der Villenkolonie Friedrichshöhe veröffentlicht.

Zum Zeitungsartikel.

Wenn Sie Fragen zu den bisherigen Ergebnissen der Recherche über die ehemalige Villenkolonie Friedrichshöhe haben, nehmen Sie gern mit mir Kontakt auf:

Dr. Hans-Joachim Keil

Friedrich-Pieper-Str. 28

32760 Detmold

Tel.: 05231 469553

hj.keil@t-online.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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